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nach § 40 SGB V von allen
gesetzlichen Krankenkassen als
Rehabilitationseinrichtung anerkannt und auch beihilfefähig (OPS
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SEHNENANSATZENTZÜNDUNG
Entzündung eines Sehnenansatzes,
von Sehnenansätzen, entzündeter Sehnenansatz
Was ist überhaupt eine Sehne?
Die Sehne ist eine Art Stützgewebe, das die Verankerung (Insertion) des
Skelettmuskels an der Knochenhaut herstellt. Die Sehne dient der Übertragung des
Muskelzuges auf Knochen an den Muskelenden (als Ursprungs- bzw. Ansatzsehne)
(n. Roche-Lexikon).
Eine Sehnenansatzentzündung bezeichnet der Mediziner als Insert ionstendinitis, Ansat ztendinitis oder En t hesitis.
Der Überbegriff für einen krankhaften Seh nenansatz am Knochen lautet Insert ionstendopathie. Grundsätzlich kann eine solche
degenerativer (= strukturelle und funktionelle Abweichungen von der Norm im Sinne einer Funktionsminderung betreffend) oder
entzündlicher Natur sein (Sehnenansatzentzündung)
Eine Inser tionstendopathie ist in der Regel schmerzhaft, dies gilt insbesondere für die Sehnenansatzentzündung.
Eine Sehnenansatzentzündung ist nicht selten ein charakteristisches Merkmal für seronegative (= im Blut nicht nachweisbare) Spondylarthritiden (= Entzündung der Wirbelsäulengrenzgelenke), so zum Beispiel bei Mor bus Bechterew oder auch bei Gelenkentzündungen im Rahmen einer Schuppenflechte (Psoriasis-Arthritis). Inser tionstendopathien können aber auch im Rahmen einer metabolischen (= den Stoffwechsel betreffenden) Störung auftreten, so daß auch gezielt nach einem entsprechenden Grundleiden gesucht werden muß.
Am häufigsten kommen Sehnenansatzentzündung en im Bereich des Armes, spez. Ellenbogen (Epicondylitis), der Schul ter (Supraspinatussehnensyndrom), am Schambein (Grazilissyndrom), am Kn ie (Patellaspitzensyndrom) und an der Fer se (Achillodynie) vor.
Diagnostik bei einer Sehnenansatzentzündung:
Körperliche Untersuchung: Regelmäßig ist der Seh nenansatz druckschmerzhaft, bzw. die bestehenden Schmerz en nehmen auf Druck deutlich zu.
Laboruntersuchungen bei Verdacht auf eine metabolische (= den Stoffwechsel betreffende) Störung
Röntgen
Ultraschall
Therapie bei Sehnenansatzentzündung:
Wiederholte Infiltrationen mit einem
lang wirkenden örtlichen Betäubungsmittel,
auch mit Zusatz von Steroiden. Steroide dürfen aber nie in eine geschädigte Seh ne
gespritzt werden, da diese die körpereigenen Reparaturmechanismen empfindlich
stören.
Auch Salbenverbände können versucht werden (z.B. mit Diclofenac).
Nicht selten erweist sich aber
ein entzündeter Sehnenansatz
als sehr hartnäckig. In diesem Falle kommt man um eine gezielte
Behandlung im Sinne der
speziellen Schmerztherapie nicht herum.
Sehr hilfreich sind im Rahmen der
therapeutischen
Lokalanästhesie
(=
Behandlung mit einem örtlichen Betäubungsmittel) kontinuierliche Nervenblockaden
mittels eingepflanztem Katheter (= dünner Kunststoffschlauch).
Das örtliche Betäubungsmittel wird bei dieser
Behandlung so dosiert, dass die grobe Kraft erhalten bleibt (bei gleichzeitiger Hemmung
der Schmerzreizleitung), damit der Patient nicht immobil wird und begleitend physiotherapeutische Anwendungen möglich
bleiben. Eine solche Blockadebehandlung hat aber noch eine weitere, sehr wichtige
(Neben-) Wirkung:
Es werden dabei nicht nur schmerzleitende Nervenstrukturen blockiert, sondern auch sog. vegetative Nervenanteile, woraus eine sehr deutliche Durchblutungssteigerung im Schmerzbereich resultiert. Dies ist der Grund, warum diese Behandlungsmethode besonders bei Schmerzen, die durch entzündliche (Sehnenansatzentzündung !), oder auch degenerative (= abnutzungsbedingte) Prozesse entstanden sind, hilfreich ist.
Daß Lokalanästhetika (örtliche Betäubungsmittel) auch entzündungshemmend wirken, ist zwischenzeitlich wissenschaftlich erwiesen. Wenn Sie mehr darüber erfahren wollen, so klicken Sie hier.
Die Methoden der modernen Schmerztherapie bieten auch optimale Voraussetzungen für eine Anschlußheilbehandlung (AHB) bzw. Anschlußrehabilitation. Mehr darüber erfahren Sie hier: http://www.anschlussheilbehandlung.co.uk (einfach anklicken).
Laut der Webseite des Bundesministeriums für Gesundheit haben alle (also auch ältere Patienten) gesetzlich versicherte Personen einen Rechtsanspruch auf eine Rehabilitation und können sich ihre Rehabilitationseinrichtung sogar selbst aussuchen. Das Bundesgesundheitsministerium schrieb dazu auch einen Brief an die Aufsichtsbehörden.
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Aktualisiert:>26.07.2008</>
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